Geschichte

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Hoch über der Saale steht die frühbarocke Schlossanlage Neu – Augustusburg. Sie wurde von 1660 bis 1694 nach Plänen von Johann Moritz Richter d. Ä. errichtet. Von 1680 bis zum Tod des fünften und letzten Herzogs 1746 diente das Schloss als Residenz des Hauses Sachsen-Weißenfels.

Die prunkvolle Hofhaltung der Herzöge verhalf der Stadt Weißenfels zu Wohlstand und ließ vor allem das kulturelle Leben aufblühen. Deutsche Künstler wie Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Johann Beer, Johann Philipp Krieger Georg Philipp Telemann und Friederike Caroline Neuber erlangten mit ihren Fähigkeiten am Weißenfelser Hof große Berühmtheit.

Mit Stuckarbeiten von Giovanni Caroveri und Bartholomeo Quadri sowie dem von Johann Heinrich Böhme d. Ä. entworfenen Kanzelaltar zeugt die Schlosskirche St. Trinitatis noch heute von der einstigen Pracht. Unterhalb des Altarraumes befindet sich die Fürstengruft der Herzöge zu Sachsen-Weißenfels und ihrer Familie. Zwischen 1669 und 1775 wurden 28 prunkvolle Zinnsarkophage und zehn Särge aus Holz in die Gruft eingebracht.